Jetzt ist alles online – auch die Herbstreise 2020 ins Latium

Auf den Spuren der Etrusker und der Päpste im Mittelalter

„Das modernste Volk der Antike“, nennt der MERIAN-Reiseführer die Etrusker. Wir begegneten dieser einzigartigen Kultur auf unserer Reise ins Latium (nördlich von Rom), wo auch die Päpste des Mittelalters ihre Spuren hinterlassen haben. Ausschreibung und Anmeldung über Arche-Noah-Reisen, Trier HIER.
Foto: Wikipedia

Alle Reisen 2020 sind bei unseren Partnern jetzt auch online! Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Versäumen Sie nicht, unseren Newsletter zu bestellen, oder abonnieren Sie diesen Blog in der rechten Spalte. Dann sind Sie immer schnell informiert.

Heiliges Land Frühjahr 2020

Vom 1.-8.März 2020 reisen wir mit der Bildungsakademie Sigfridia ins Heilige Land. Galiläa und Jerusalem sind die Stationen dieser Reise, die von der St. Josef Pilgerreisen GmbH Biburg in Verbindung mit Gloria Reisen in Bethlehem durchgeführt wird. Die Ausschreibung der Reise und das Anmeldeformular finden Sie hier

Juwelen am Bodensee

Vom 26.April – 1.Mai 2020 geht es an den Bodensee, wo Mönche, Nonnen und ihre Klöster herausragende Zeugnisse kirchlicher Kunst und Kultur hinterlassen haben. Die Insel Reichenau steht genau auf dem Programm wie Konstanz, Überlingen, Lindau, Appenzell und St.Gallen, sowie eine Auffahrt auf den Pfänder bei Bregenz. Lesen Sie selbst die genaue Beschreibung hier und melden Sie sich dort auch an.

Tagesfahrt Weltkulturerbe Mittelrhein

Unsere „Reisesaison“ starten wir mit einer Tagesfahrt am 4.April 2020 an den Mittelrhein. Wir besuchen Orte, an denen man oft nur vorbeifährt, die aber trotzdem kleine architektonische Kleinode bieten. Lesen Sie selbst hier und melden Sie sich dort auch an.

Wein-Reise nach Israel und Palästina
Im Spätherbst 2020 oder Frühjahr 2012 planen wir eine kulinarische Reise ins Heilige Land. Begleitet von einem Wein-Experten besuchen wir Weingüter im Norden und Süden Israels und in Bethlehem. Wir sind noch in der Planungsphase. Abonnieren Sie unseren Newsletter und Sie sind immer aktuell informiert.

Alle Reisen wurden konzipiert und werden begleitet von Msgr. Wilfried Schumacher. Bitte beachten Sie die Details in den Ausschreibungen unserer Partner.

Die ersten Reisen 2020 sind online! – Anmeldung möglich.

Die ersten Reisen 2020 sind bei unseren Partnern jetzt auch online! Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Versäumen Sie nicht, unseren Newsletter zu bestellen, oder abonnieren Sie diesen Blog in der rechten Spalte. Dann sind Sie immer schnell informiert.
Hier eine erste Übersicht:

Heiliges Land Frühjahr 2020

Vom 1.-8.März 2020 reisen wir mit der Bildungsakademie Sigfridia ins Heilige Land. Galiläa und Jerusalem sind die Stationen dieser Reise, die von der St. Josef Pilgerreisen GmbH Biburg in Verbindung mit Gloria Reisen in Bethlehem durchgeführt wird. Die Ausschreibung der Reise und das Anmeldeformular finden Sie hier

Juwelen am Bodensee

Vom 26.April – 1.Mai 2020 geht es an den Bodensee, wo Mönche, Nonnen und ihre Klöster herausragende Zeugnisse kirchlicher Kunst und Kultur hinterlassen haben. Die Insel Reichenau steht genau auf dem Programm wie Konstanz, Überlingen, Lindau, Appenzell und St.Gallen, sowie eine Auffahrt auf den Pfänder bei Bregenz. Lesen Sie selbst die genaue Beschreibung hier und melden Sie sich dort auch an.

Tagesfahrt Weltkulturerbe Mittelrhein

Unsere „Reisesaison“ starten wir mit einer Tagesfahrt am 4.April 2020 an den Mittelrhein. Wir besuchen Orte, an denen man oft nur vorbeifährt, die aber trotzdem kleine architektonische Kleinode bieten. Lesen Sie selbst hier und melden Sie sich dort auch an.

Noch nicht online, aber schon terminiert

Vom 19.9. – 26.9. heißt das Ziel Latium, nördlich von Rom. Wir begeben uns auf die Spuren der Etrusker und der Päpste im Mittelalter. Sobald die Reise online ist, erfahren Sie es bei uns.

Wein-Reise nach Israel und Palästina
Im Spätherbst 2020 oder Frühjahr 2012 planen wir eine kulinarische Reise ins Heilige Land. Begleitet von einem Wein-Experten besuchen wir Weingüter im Norden und Süden Israels und in Bethlehem. Wir sind noch in der Planungsphase. Abonnieren Sie unseren Newsletter und Sie sind immer aktuell informiert.

Alle Reisen wurden konzipiert und werden begleitet von Msgr. Wilfried Schumacher. Bitte beachten Sie die Details in den Ausschreibungen unserer Partner.

In Planung

24.10.-4.11.2019
Israel und Jordanien

weitere Infos bei Arche-Noah-Reisen


Frühjahr 2020
Weltkulturerbe Mittelrheintal
mit Bingen, Boppard, Bacharach
demnächst mehr hier

Frühjahr 2020
Kirchen, Klöster, Weltkultur
Juwelen rund um den Bodensee

demnächst mehr hier

19. – 26.September 2020
Auf den Spuren der Etrusker und der Päpste im Mittelalter
Reise ins Latium/Italien demnächst mehr hier

Frauen im Chorgestühl

Im mittelalterlichen Chorgestühl des Erfurter Doms saßen die Domherren zwischen den Frauen. 50 Frauenfiguren teilten ursprünglich die 89 Sitze aus Eichenholz – geschnitzt Ende des 14.Jahunderts. Den Frauen von heute reichen die Holzfiguren nicht mehr. Verständlicherweise drängen sie leibhaftig ins Chorgestühl.

Die Reisegruppe des Bonner Münster-Bauvereins hatte die Ehre in die Freude vom Generalvikar des Bistums Erfurt, Prälat Raimund Beck durch den Dom geführt zu werden. Sie sahen nicht nur das Chorgestühl. Sie bestaunten die 56qm große Darstellung des Christopherus und erspähten in dem Fresko das Gesicht eines Muselmanen, der an die „Türken-Gefahr“ am Ende des 15.Jahrhunderts erinnerte. Der Einhorn-Altar findet das Interesse der jungen Frauen und vor dem Dom sieht man die verzweifelten Jungfrauen mit ihren leeren Ölgefässen.

Fast noch interessanter als der Dom war das Gespräch mit dem Generalvikar über die pastorale Situation in dem noch jungen Bistum in einem der jungen Bundesländer.

Beim Stadtrundgang sah man die Fassaden der Häuser aus unterschiedlichen Jahrhunderten. 30Jahre nach der Wiedervereinigung ein gelungenes Beispiel für den Ausbau Ost.

Ein besonderes Schmankerl am Weg: die Predigerkirche, wo einst der Mystiker der Meister Eckhart gelebt hat. Die Madonna mit dem gealterten Jesus fand das besondere Interesse.

Dies war der letzte Beitrag von dieser Reise. Wenn Sie sich für mich und meine Texte interessieren, lesen Sie nach auf meinen Blogs: http://Blog.wilfried-Schumacher.de oder http://WWW.wortzumtag.blog

Den nächsten Reise-Blog gibt es hier wieder im August. Dann geht es in den Elsass.

Kreativität der Vernichtung

Wenn man das Eichsfeld besucht und quasi über der alten „Zonengrenze“ wohnt, ist ein Besuch des Grenzlandmuseums in Teistungen mehr als eine Pflicht. Hier sieht man wie aus einem einfachen Stacheldrahtzaun aus den Anfängen ein immer undurchdringliches Grenzbollwerk wurde.

Die Allierten haben mit dieser Grenze nicht nur ein Land und einen ganzen Kontinent geteilt, vor allem wurden Familien und Freunde auseinandergerissen. Die kommunistischen Schergen sorgten dafür, dass sie nicht so schnell wieder zueinander finden konnten.

Man ist tief entsetzt über die Kreativität der Vernichtung, mit der sie verhinderten, dass Menschen das sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies verlassen konnten. Wenn jemand es trotzdem versuchte und bis zu den ausgeklügelten Grenzanlagen vorstieß, galt der Schießbefehl von Menschenhand ausgeführt, oder durch Minen und Selbstschußanlagen vollzogen. Über 800 Toten waren bis 1989 an der 1400km langen innerdeutschen Grenze zu beklagen. Ermordet durch eine Diktatur, die bei den braunen Verbrechern der Nazizeit wohl „in die Lehre“ gegangen war.

Am 70.Geburtstag des Grundgesetzes und drei Tage vor der Europa-Wahl ein Besuch der nachdenklich werden lässt und gleichzeitig verbietet, bei der Wahl die Parteien am rechten und linken Rand zu wählen. Sie geben zwar vor, den Menschen dienen zu wollen, sind aber geprägt von der Kreativität der Vernichtung in ihrer Vergangenheit. Es gilt das Wort von Wolfgang Borchert „Sagt Nein!“.

Heute dürfen wir dankbar sein für die Freiheit, die den Menschen nach 60 Jahren Diktatur vor 30 Jahren geschenkt wurde. Europa heißt auch, wir können und dürfen uns frei bewegen. Wer das Grenzlandmuseum besucht, weiß dieses wieder neu zu schätzen.

Atzmann und Geschlechtsumwandlung

Ein mittelalterlicher Atzmann (kein Schreibfehler) und eine wahrscheinliche Geschlechtsumwandlung begegnet dem Besucher in der alten Martinsbasilika in Heiligenstadt.

Der Atzmann – „ein stummer Diener für laute Töne“ – trug im Mittelalter die Choralbücher der Stiftsherren

Aureus und Justinus – die Stadtpatrone von Heiligenstadt (die Heilige Stätte) – waren, so sagt die eine Überlieferung ein heiliger Bischof aus Mainz und sein Diakon, deren Reliquien im 9.Jahrhundert ins damalige Zünchen gebracht und damit den Ruhm der Heiligen Stätte begründeten. Die andere Überlieferung spricht von einem heiligen Geschwisterpaar Aureus und Justina, dessen weiblicher Teil einer mehr oder weniger frommen Geschlechtsumwandlung unterzogen wurde. (Maria 2.0 übernehmen Sie!)

Aureus und Justinus/a – Grabmal aus dem 14.Jahrhundert – heute in St.Aegidien

St.Marien, St. Aegidien und St.Martin die großen Kirchen prägen auch heute noch das Bild der Heiligenstädter Innenstadt und geben auch heute noch ein Zeugnis vom Zusammenhalt der Christen in der kommunistischen Diktatur.

Vom Glauben der Christen im katholischen Eichsfeld zeugen auch noch andere Orte. Stätten der Volksfrömmigkeit durch die Jahrhunderte. Die Wallfahrtskirche in Etzelsbach, wo eine Pieta, eine Darstellung der schmerzhaften Muttergottes, die Menschen einlädt, ihr Leid, ihre Sorgen und Nöte abzuladen und mit ihr unter dem Kreuz Jesu auszuhalten. Oder das Klüschen Hagis, eine alte Einsiedelei und Wallfahrtskirche, die weit über die enger Umgebung hinaus Bedeutung hatte, etwa bei der großen Männer-Wallfahrt, wo sich 10.000 Männer Kraft holten, um den Schikanen der atheistischen Machthaber zu widerstehen. Für die Rheinländer Szenarien, die man sich kaum vorstellen kann.

Das tägliche Brot

Wenn ein ehemaliger Innungsmeister der Bäckerinnung und Mitglied im Bauverein mit auf Reisen geht, wundert es nicht, wenn die Gruppe als kleine Überraschung im Programm das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen besucht, wo man 6000 Jahre Kulturgeschichte des Brotes bestaunen kann. Klaus Stendebach ließ es sich nicht nehmen, die vielen Exponate des Museums vorzustellen. Alle staunten über das, was sie über das Handwerk des Bäckers erfuhren. Drakonische Strafen gab es für die Bäcker, die zu kleine Brötchen backten. Besondere Aufmerksamkeit fand die Vitrine, die jüdische Ritualbrote zeigte. Wir wurden dankbar für das tägliche Brot und für jene, die es erzeugen.