„Auf den Spuren der Staufer“ 7.-11.Oktober 2021

Die Staufer waren ein Adelsgeschlecht, das von 1079 bis 1268 zahlreiche Herzöge von Schwaben, römisch-deutsche Könige und Kaiser, Könige von Sizilien sowie Könige von Jerusalem hervorbrachte. Sie regierten ab Ende des 12. Jahrhunderts ein Gebiet, das sich von Lübeck bis Palermo und von Lyon bis Wien erstreckte. Bis heute gilt die Zeit der Stauferherrschaft als Höhepunkt deutscher Geschichte. Unsere Busreise führt ins „Stammland“ der Staufer im heutigen Baden-Württemberg.

Das Programm – Änderungen vorbehalten!

Donnerstag, 07.10.2021

Von Bonn aus startet die Reise in Richtung Speyer. Unterwegs besuchen wir die Burg Trifels. Sie war Heimstatt der Reichsklein-odien Krone, Zepter und Reichsapfel. Nachbildungen dieser Stücke werden heute in einer eigenen Schatzkammer der sehenswerten Dauerausstellung präsentiert. Zugleich diente Burg Trifels Saliern und Staufern als Staatsgefängnis für Prominente. Berühmtester Gefangener war der englische König Richard Löwenherz.

Nach den Saliern wählten auch die nachfolgenden Herrschergeschlechter der Staufer, Habsburger und Nassauer über weitere 200 Jahre hinweg den Dom zu Speyer als ihre letzte Ruhestätte und machten ihn damit zur Reichsgrablege. In der Königs- und Kaisergruft sind drei Staufer in zwei Gräbern bestattet

Übernachtung im ibis styles Speyer.

Freitag, 08.10.2021

Am Neckar in Bad Wimpfen ließ Kaiser Friedrich Barbarossa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die größte Kaiserpfalz der Staufer mit 215 Metern Länge und 88 Metern Breite errichten. Im Rahmen der Führung sehen wir auch  die Stiftskirche St. Peter und die evangelische Stadtkirche.

Mit dem Schiff geht es weiter nach Heilbronn. Am Nachmittag geht es zum Kloster Lorch. Das Benediktinerkloster war als Grablege der Staufer gedacht.


Für die kommenden Nächte beziehen wir im Taste Hotel Heidenheim unsere Zimmer.

Samstag, 09.10.2021

Nach dem Frühstück fahren wir nach Schwäbisch Gmünd. Eine prägende Periode für die Stadt war die Zeit der Staufer im 12. und 13. Jahrhundert. Die erste überlieferte Erwähnung von Gmünd als Stadt ist auf das Jahr 1162 datiert – früher als bei jeder anderen Stadt der Staufer –, weshalb sich Gmünd als „älteste Stauferstadt“ bezeichnet. Während der Stadtführung besichtigen wir das Heilig-Kreuz-Münster, die  Johanneskirche (die erste Erwähnung einer Johanneskirche in Schwäbisch Gmünd erfolgte im Jahr 1225 im Rahmen einer Wundererzählung von Caesarius von Heisterbach) und die Wallfahrtskirche Sankt Salvator.

Nachmittags geht es weiter zum auf der Ostalb gelegenen Wäscherschloss nahe der Stadt Göppingen. Hier beginnt die Geschichte der mächtigsten Dynastie des Hochmittelalters. Das Schloss war der Wohnsitz des Grafen Friedrich von Büren, des Stammvaters aller Staufer. Der Name der Wäscherburg geht angeblich auf eine Legende zurück. Kaiser Friedrich Barbarossa soll sich bei einem Aufenthalt in der Burg in eine Wäscherin verliebt und ihr das gesamte Anwesen als Zeichen seiner Liebe geschenkt haben.

Nachdem Friedrich I., der Sohn des Herren von Büren, in den Rang eines Herzogs von Schwaben erhoben wurde, war ihm das Wäscherschloss fortan zu eng, zu klein und nicht mehr repräsentativ genug.

Er zog mitsamt seinem Gefolge hinauf auf den nahe gelegenen Berg Hohenstaufen. Dort errichtete er um 1100 die Burg Hohenstaufen, die dem Geschlecht seinen Namen gab. Bis ins 13. Jahrhundert blieb sie der Stammsitz der Staufer. Heute sind von ihr nur noch Ruinen erhalten geblieben.

Sonntag, 10.10.2021

Die Abteikirche Neresheim gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten des Spätbarock. Als letzte reife architektonische Schöpfung Balthasar Neumanns kommt ihr in der europäischen Kunstgeschichte eine überragende Stellung zu. Es ist Neumann hier gelungen, Lang- und Zentralraum zu einem monumentalen Gesamtraum zu verschmelzen.

Anschließend geht es weiter zur Burg Katzenstein, auch Cazzenstein genannt, eine der ältesten erhaltenen Stauferburgen im nach ihr benannten Stadtteil von Dischingen.

Der letzte Programmpunkt des heutigen Tages ist das Schloss Hellenstein (Heidenheim). Die ursprüngliche Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert wurde bei einem Brand im Jahre 1530 fast völlig zerstört.

Nur noch die Ruinen des so genannten „Rittersaals“ sind davon übrig geblieben. Vor diesen mittelalterlichen Gebäudekomplex ließ Herzog Friedrich I. von Württemberg ein Renaissanceschloss bauen. Es entstand eine Festung mit mächtigen Rondellen und Basteien.

Montag, 11.10.2021
Auf der Heimreise besuchen wir das Kloster Maulbronn, die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die
Zisterzienser begannen Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau — über die Jahrhunderte entstand eine riesige Klosterstadt. Seit 1993 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe. 1156 nahm der Stauferkaiser Friedrich l. Barbarossa das Kloster in den Schutz des Reichs. 1178 weihte Erzbischof Arnold von Trier die Klosterkirche. Zwischen 1201 und 1225 entstanden die Klosterfront mit Keller und Laienrefektorium, die Vorhaile (Paradies), die Südhalle des Kreuzgangs, das Herrenrefektorium und der Kapitelsaal.

Auf der Heimreise besuchen wir das Kloster Maulbronn, die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die
Zisterzienser begannen Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau — über die Jahrhunderte entstand eine riesige Klosterstadt. Seit 1993 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe. 1156 nahm der Stauferkaiser Friedrich l. Barbarossa das Kloster in den Schutz des Reichs. 1178 weihte Erzbischof Arnold von Trier die Klosterkirche.

Nach der Mittagspause machen wir uns auf die Rückreise nach Bonn.



Reisepreis:                          
Euro       695,00 pro Person  im Doppelzimmer

Einzelzimmer:
Euro     90,00 Zuschlag (nur begrenzt verfügbar)
Mitglieder des „Vereins der Freunde christlichen Reisens“ können über die Doppelzimmerbörse im Mitgliederbereich nach Reisepartnern/innen suchen.

Leistungen:                         

  • Fahrt im modernen klimatisierten Reisebus / Abfahrt in Bonn inklusive sämtlicher Nebenkosten
  • Unterkunft im Taste Hotel Heidenheim und ibis styles in Speyer mit Frühstück und Abendessen (Halbpension)
  • Führungen gemäß Programm
  • Eintrittsgelder gemäß Programm sofern verfügbar und ohne Einschränkungen durch Corona möglich
  • Reiseleitung durch Msgr. Schumacher
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht enthalten:

  • Getränke
  • Mittagessen und ggf. Zwischenmahlzeiten
  • Trinkgelder
  • persönliche Ausgaben und Souvenirs

Die Reise wird vom Reiseveranstalter oneworldtours organisiert und durchgeführt. Die gültigen AGB können auf der Webseite www.oneworldtours.de abgerufen oder bei oneworldtours angefordert werden. Sie sind auch auf der Rückseite der Anmeldeformulare abgedruckt. Bei Buchung wird eine Anzahlung i.H.v. 15% des Reisepreises, 4 Wochen vor Reisebeginn die Restzahlung fällig.

Online ist die Anmeldung über die o.g.  Webseite möglich. Die Plätze werden nach dem Datum des Eingangs vergeben. Die Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Reisenummer: 2421

Die Fahrt findet ab 25 Teilnehmern statt und ist auf 29 Personen begrenzt. Jeder Teilnehmer benötigt einen gültigen Personalausweis. Bei Reisebeschränkungen, Beherbergungsverboten oder ähnlichem werden die Anzahlungen zu 100% erstattet.  

Kontakt:
onewordltours GmbH Co KG
Alfred-Bucherer-Strasse 91 – 53115 Bonn
Tel. 0228 25901559
info@oneworldtours.de

Freunde christlichen Reisens e.V.
mail@fcr.reisen
www. fcr.reisen

Stand: 13. März 2021

Fotonachweis:
Burg Trifels Arno Kohlem, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Kloster Lorch – Holger Uwe Schmitt, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Schwäbisch Gmünd – Webseite der Stadt Schwäbisch Gmünd
Ruine Hohenstaufen – dealerofsalvation, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Neresheim – Franzfoto, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
Kloster Maulbronn -Bastian Gläßer, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons




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